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Vorbemerkung

Zwecks besserer Lesbarkeit habe ich keinen hebräischen Schriftsatz verwandt, sondern die die dieser Sprache entstammenden Begriffe – sofern nicht im Deutschen ebenfalls gebräuchlich wie z.B. Tora – durchgehend klein und kursiv ausgeschrieben

 

Vorgehensweise

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der frauenspezifischen Unreinheit im Judentum, das heißt mit dem durch die Menstruation verursachten Zustand der niddah. Auch nach einer Geburt oder bei gewissen Krankheiten gilt der niddah-Status, doch soll das Hauptaugenmerk nicht auf diesen Formen liegen, sondern die durch Menstruation verursachte Unreinheit im Fokus dieser Arbeit stehen.

Nach der notwendig erscheinenden Klärung der diese Thematik betreffenden Begrifflichkeiten soll ein Überblick über den historischen Ursprung dieser Idee und der damit zusammenhängenden Bräuche gegeben werden; daran anschließend wird der Umgang mit niddah und mikweh im heutigen Judentum beispielhaft beschreiben. Im Anschluss daran soll das Thema in seinem Kern, nämlich seiner Bedeutung, betrachtet werden; dazu wurde eine qualitative und explorative Befragung von sechs Frauen durchgeführt und ihre Aussagen entsprechend ausgewertet.

Ein Fazit wird die Arbeit zusammenfassen und abschließen.