Die Tora wird in der Synagoge am Schabbat sowie an Feiertagen und an Fasttagen gelesen. Des Weiteren erfolgt eine Lesung aus der Tora am Montag und am Donnerstag.
Am Schabbat werden im Schacharit G-ttesdienst sieben Personen sowie zusätzlich der Maftir aufgerufen. In einigen wenigen Gemeinden wird der Maftir nicht gesondert aufgerufen, statt dessen fungiert der siebte Aufruf zugleich als Maftir.
Zum Toraschmuck gehört mindestens der Toramantel sowie der Schild. Die meisten Rollen verfügen über einen eigenen Jad (Zeiger). Des Weiteren werden Torarollen durch Kronen und Nachbildungen von Granatäpfeln (Rinnomim) geschmückt.
Die Trennung zwischen Männern und Frauen besteht in orthodoxen Synagogen sowie in den meisten Einheitsgemeinden. Sie wird häufig mit dem Vorhof der Frauen in Verbindung gebracht. Tatsächlich ist die Trennung wohl eher als Brauch denn als halachische Notwendigkeit zu verstehen.
Verbunden mit der Trennung ist üblicherweise die alleinige Zählung von Männern zum Minjan sowie der alleinige Aufruf männlicher Gemeindemitglieder zur Tora.