Synagoge

An welchen Tagen wird die "Tora" gelesen?

Die Tora wird in der Synagoge am Schabbat sowie an Feiertagen und an Fasttagen gelesen. Des Weiteren erfolgt eine Lesung aus der Tora am Montag und am Donnerstag.

Wieviele Leute werden zur "Tora"-Lesung am "Schabbat" aufgerufen?

Am Schabbat werden im Schacharit G-ttesdienst sieben Personen sowie zusätzlich der Maftir aufgerufen. In einigen wenigen Gemeinden wird der Maftir nicht gesondert aufgerufen, statt dessen fungiert der siebte Aufruf zugleich als Maftir.

Im Mincha Gebet werden drei Personen aufgerufen.

Welche Priorität besteht in der Rangordnung zur "Tora"-Aufrufung?

Es besteht die Reihenfolge

Priester - Leviten - Volk.

Ein Priester oder Levite kann nicht zu einem späteren Zeitpunkt aufgerufen werden, eine Ausnahme bildet der Maftir.

Die Einteilung in die drei Gruppen wird von den meisten liberalen Gemeinden nicht mehr beachtet.

Welche Kultgegenstände schmücken die "Tora"?

Zum Toraschmuck gehört mindestens der Toramantel sowie der Schild. Die meisten Rollen verfügen über einen eigenen Jad (Zeiger). Des Weiteren werden Torarollen durch Kronen und Nachbildungen von Granatäpfeln (Rinnomim) geschmückt.

Weshalb gibt es die Trennung zwischen Männern und Frauen?

Die Trennung zwischen Männern und Frauen besteht in orthodoxen Synagogen sowie in den meisten Einheitsgemeinden. Sie wird häufig mit dem Vorhof der Frauen in Verbindung gebracht. Tatsächlich ist die Trennung wohl eher als Brauch denn als halachische Notwendigkeit zu verstehen.

 Verbunden mit der Trennung ist üblicherweise die alleinige Zählung von Männern zum Minjan sowie der alleinige Aufruf männlicher Gemeindemitglieder zur Tora.

Welche Aufgaben oblagen den Leviten zu Zeiten der Tempel?

Die eindeutig belegte  Aufgabe der Leviten zur Tempelzeit bestand im Waschen der Hände der Priester.

Überschriften mehrer Psalmen weisen zudem darauf hin, dass die Leviten den Tempelchor ganz oder zumindest zum großen Teil bildeten.

RSS-Feed abonnieren Inhalt abgleichen