Ehe und Keuschheit

Verbot der Unkeuschheit

1. Zu den wichtigsten Vorschriften der Tora in bezug auf unsere Heiligung gehören die Verbote der Unkeuschheit. Unter dem Aus­druck "Unkeuschheit" (Unzucht, Buhlerei) versteht man jede Hand­lung an dem eigenen oder einem fremden Körper, deren man sich schämen würde, wenn irgend ein Mensch davon wüsste.

 

Schließung und Scheidung der Ehe

1. Da, wo die Staatsgesetze die Eheschließung von einer bürgerli­chen Behörde fordern, ist der Israelit verpflichtet, auch darin dem Staatsgesetz willigen Gehorsam zu leisten, ohne dass er diese Art der Eheschließung als einen Eingriff in sein Geissen anzuse­hen braucht; er darf jedoch die Frau nicht als seine Gattin betrachten, so lange er die Ehe nicht auch nach den Vorschriften der Tora geschlossen hat.

Verbotene Ehen

1. Wie von der treuen Pflichterfüllung der Ehegatten, so hängt der heil und Heiligung bringende Einfluß der Ehe auch davon ab, dass die Eheschließenden nach ihren äußeren Verhältnissen sowohl, als in der Neigung ihres Herzens für einander geignet sind. Darum ist der Entschluß, eine Ehe zu schließen, der wichtigste im menschlichen Leben, und niemand sollte ihn fassen, bevor er sich zu überzeugen gesucht hat, dass seine Wohl dem heiligen Zweck entspricht, den die Tora durch die Stiftung der Ehe beabsichtigt.

Schließung und Heilighalten der Ehe

1. Gott schuf den Menschen als Mann und Weib. In seiner Weisheit und Güte hat er jedem Geschlecht besondere Anlagen und Fähigkei­ten derart verliehen, dass beide zusammen erst einen vollständigen Menschen bilden und nur in innigster Gemeinschaft miteinander die höchsten Aufgaben der Menschheit lösen können,  wie dieses in der Schöpfungsgeschichte deutlich dargestellt ist.

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