Israel und die Tora

Die Zukunft Israels und der Menschheit

Israelflagge

1. Wir müßten schon darum, weil uns die Tora lehrt, Gott ist wahrhaftig und treu, überzeugt sein, dass der Bund Gottes mit Israel und die Tora, um derentwillen dieser Bund geschlossen wurde, von ewiger Dauer sind, wenn wir auch keine Verheißung über Israels Zukunft hätten.

Die schriftliche und die mündliche Tora

Moses empfängt das Gesetz - Chagall

1. Da das Volk nach der Offenbarung der zehn Worte aus Furcht vor den großartigen Erscheinungen gebeten hatte, Moses möge ihnen den noch nicht geoffenbarten Teil der Tora nach Gottes Befehl mitteilen, berief Gott Moses auf den Berg und  teilte ihm während der vierzig Tage seines Verweilens die ganze Tora mit, den geschriebenen Wortlaut Tora schebichtaw und dessen mündliche Erklärung Tora schebeal pe.

 

Die Offenbarung der Tora und der Bundesschluß am Sinai

Moses mit Gesetzestafeln - Chagall

1. Das größte Werk der Fürsorge Gottes für Israel und das Men­schengeschlecht, das heilvollste Ereignis in der Geschichte der Menschheit ist die Offenbarung am Sinai. Gott offenbarte sich Israel unmittelbar. Es gefiel der Allweisheit Gottes nicht, einen an Israel zu senden, der da sprach: Das hat mir Gott geoffenbart, so dass Zweifel an der Wahrheit seiner Sendung bleiben konnten. Nein, sechshunderttausend reife, vollsinnige Männer, Moses ihr Anführer, nicht auf dem Berge, sondern in ihrer Mitte, vernahmen die Tora von Gott. Darin liegt die unantastbare Bürgschaft ihrer Wahrheit.

Die Heranbildung Israels zum Träger der Offenbarung

Berg Sinai

1. "Gott ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs." "Gott ist der Gott Israels." Diese Ausdrücke finden wir oft in den heiligen Büchern, und wir gebrauchen sie in unseren feierlichsten Gebeten. Wir dürfen diese Worte nicht missverstehen und müssen suchen, ihren tiefen Inhalt uns zum Bewusstsein zu bringen; denn in ihnen liegt ein sehr erhabener Ausdruck der Anerkennung Gottes.

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