Der Kalender und die Neumondsfeier

Die Vorschriften für die Neumondsfeier

Neumond

1. Der dreißigste Tag jedes Monats wird als Neumond (Rosch cho­desch) gefeiert. War aber der Monat ein vollzähliger, so wird auch der einundreißigste gefeiert. In diesem Falle gilt der letztere als der erste Tag des neuen, der erstere als der letzte des verflossenen Monats. Nur der 30. Elul ist immer der 1. Ti­schri. Die Feier zweier Neumondstage ist uralt und schon 1.Sam. 20,27 erwähnt; sie hat ihren Grund darin, dass man zur Zeit des Synhedrions den 30. feierte in der Voraussetzung, es werden Zeugen kommen (67,2).

 

Die Vorschriften über den Kalender

1. Die Vorschriften über die Feste Gottes haben wir nur dann dem Gebot der Tora entsprechend erfüllt, wenn wir sie genau nach dem gesetzmäßig berechneten Kalender feiern. Die Bestimmung der Festzeiten übertrug die Tora den Häuptern der jüdischen Nation, die so in Ansehen standen, wie zu ihrer Zeit Moses und Aaron. Nur diese oder von ihnen Bevollmächtigte durften die Monatsanfänge bestimmen und Schaltjahre einsetzen.

RSS-Feed abonnieren Inhalt abgleichen