Gebot

Das Gebot der Menschenliebe und Menschenachtung

Nächstenliebe

Der Inbegriff aller Vorschriften, welche Gott uns in bezug auf unser Verhalten gegen unsere Nebenmenschen erteilt hat, ist das Gebot der Tora: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, ich bin Gott. (3. Mos. 19,18).

Das Gebot der Pfostenaufschrift

Mesusa

1. Die Tora gebietet uns, die beiden Stellen aus der Tora Sch'ma und auf Pergament abzuschrieben und in Kapseln ver­wahrt an die Pfosten aller unserer Türen und Tora zu befestigen.

 

2. Ausgenommen von der Pflicht der Pfostenaufschrift sind Synago­gen, kleine, nicht 24 Faustbreiten im Gevierte (Quadrat) messende Zimmer, Pfosten ohne Oberschwelle, Aborte und Badezimmer.

 

Das Gebot des Tefillinanlegens

Tefilin schel jad

1. Die Tefillin bestehen aus zwei mit Lederriemen versehenen Lederkapseln, in diesen befinden sich auf Pergamentstreifen geschrieben folgende vier Stellen (Perischiot) der Tora: Kadosch II. Mos. 13, 1‑10, Wehija 2. Mose 13, 11,16, Sch'ma, 5. Mos. 6, 4‑9, Wehaia Im Schamoa 5. Mose 11, 13‑21. Die zwei letzgenann­ten Stellen bilden auch die  zwei ersten Abschnitte des Sch'ma. Die Riemen dienen zum Befestigen der Kapseln an Arm und Haupt. Durch das Anlegen der Tefillin befolgen wir zwei Gebote der Tora.

 

Das Gebot des Zizittragens

1. Es ist ein Gebot der Tora, an jeder Ecke viereckiger Gewänder, welche von männlichen Personen angelegt werden sollen, nach Vorschrift der mündlichen Lehre zu knüpfende Fäden (Zizit Schau­fäden) anzubringen.

 

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